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Zwischen Konsens, Kompromiss und Kapitulation

So we are playing those mindgames together!

Annette Schnaitter (Mindgames Holding GmbH)

17. November 2020 - 13:00

Worum ging's?

Ob man nun alleine gründet oder mit Partnern, das aushandeln von Themen gehört dazu. Nur geht es bei einem Gründer im Eskalationsfall um viel! Der Meilenstein, mit einer guten Idee nach den ersten Schritten einen Investor zu finden, ist nur der Auftakt zu einem größeren Beziehungsgeflecht mit mehr Reibungsfläche und Konfliktpotential. Die Beseeltheit, etwas unbedingt umsetzen zu wollen oder die Gewissheit, der Zeit um das entscheidende Quäntchen voraus zu sein, ist der entscheidende Treibstoff, der achtsam eingesetzt werden sollte. Die Energie kann schnell schwinden, wenn Entscheidungsfindungen zu lange dauern, wenn Kompromisse sich nicht nach dem veränderndem Markt richten, sondern notwendig werden, um überhaupt weiter zu machen. Wann zieht man also die Reißleine? Und viel wichtiger, wie kann man dem vorbeugen? Kann man es überhaupt verhindern?

Das Scheitern eines Geschäftsmodells, dass eigentlich funktionieren könnte? Sich richtig auseinander setzen zu können ist die Basis, um das endgültige Auseinandersetzen der Geschäftspartner zu vermeiden. Diese Fähigkeit kann schmerzvoll sein, denn sie bringt alle an ihre Grenzen und zugleich fordert sie auf, die eigenen Grenzen zu kennen und zu wahren. Sie fordert, sich selbst kennen lernen zu wollen, auf einem Weg, der es mit sich bringt, Erfahrungen zu machen, die nicht zu antizipieren sind. Ein Unternehmen zu gründen ist wie in eine unbekannte See zu stechen. Man ist aufeinander angewiesen, hat begrenzte Ressourcen und die Stürme sind nicht vorhersehbar. Und doch trägt die Hoffnung auf ein Ziel. Ob es wirklich ein gemeinsames war? Das gilt es rauszufinden! Willkommen auf einer aufregenden Reise, die es in jedem Fall wert ist, unternommen zu werden. Wenn man denn mit Leib und Seele Unternehmer ist!